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Klassische Homöopathie als ganzheitliche Sexualtherapie
Können Probleme im sexuellen Bereich, wie z.B. Potenzstörungen, erektile Dysfunktionen (Erektionsstörungen), Ejakulationsprobleme u. a. homöopathisch behandelt werden? - Ja! ...Warum?
Die Homöopathie stellt den individuellen Menschen als Ganzen mit Körper, Geist und Seele in den Mittelpunkt der Behandlung. Erkrankungen und Probleme im sexuellen Bereich werden unter Berücksichtigung der Einzigartigkeit des jeweiligen Patienten mit all seinen Besonderheiten ganzheitlich homöopathisch behandelt. Im Gegensatz zu handelsüblichen Präparaten, deren Ziel das schnellstmögliche „Wieder Funktionieren” ist wird z. B. bei einem Patienten mit Erektionsproblemen nicht nur das Symptom , sondern der individuelle Patient mit seinem ganz spezifischen Beschwerdebild, wobei den Homöopathen nicht nur die körperlichen Symptome interessieren, sondern auch die geistig-seelischen Aspekte. Die Diagnose „erektile Dysfunktion” reicht für die homöopathische Behandlung nicht aus. Der Behandler möchte z.B. wissen, wie genau sich die Problematik zeigt, was zur Besserung der Probleme führt (z.B. bestimmte Formen der Stimulanz; Ritualien, Umgebung, bestimmtes Verhalten der Partnerin), was zur Verschlechterung der Probleme führt, wodurch die Beschwerden ausgelöst wurden (z.B. Leistungsdruck am Arbeitsplatz, Kränkungen, Scheidungen, Trennungen etc.), wie der Patient mit den Beschwerden umgeht (z. B. wirft die Problematik Emotionen wie Wut oder Niedergeschlagenheit oder depressive Verstimmungen, Erwartungsangst; Angst zu versagen etc. hervor), zu welcher Tageszeit und unter welchen Bedingungen zeigen sich die Probleme am stärksten bzw. sind sie am geringsten. Der Behandler wird außerdem fragen, welche anderen Symptome noch vorhanden sind, sie wird je nach Fall auch noch nach Schlafverhalten, Appetit und Durst fragen usw.
Dies sind nur einige Fragestellungen des Homöopathen, um Ihnen eine Idee zu vermitteln darüber, wie sehr der Homöopath an Ihnen als individuellem Menschen interessiert ist, den es zu behandeln gilt. Bei jedem Menschen verläuft eine Krankheit/ein Problem anders. Wenn Sie sich unter Männern über Erektionsstörungen unterhalten, so heißt das nicht, dass sich bei Ihren Kumpels die Beschwerden gleich äußern und/oder unter gleichen Bedingungen besser oder schlechter werden. Es kann sein, dass Sie die Probleme nur haben, wenn Sie im Arbeitsalltag besonders unter Stress stehen und Ihr Kumpel Erektionsstörungen hat, weil er über einen längeren Zeitraum gezwungenermaßen Enthaltsamkeit üben musste und nun erstmalig seit er wieder eine Freundin hat, vor diesem Problem steht, welches er nie vorher kannte, auch nicht bei Stress am Arbeitsplatz. Sie beide werden für Ihre Erektionsstörungen nicht dasselbe homöopathische Mittel erhalten.
Die detaillierte Fragestellung des Homöopathen basiert auf dem Heilungsprinzip der Homöopathie, dem Ähnlichkeitsprinzip = Simileprinzip was bedeutet: „Ähnliches ist durch Ähnliches zu heilen” (lat. Similia Similibus Curentur). Die Homöopathie ist eine Therapieform mit Einzelarzneien, die am gesunden Menschen geprüft worden sind und in potenzierter Form nach dem Ähnlichkeitsprinzip verordnet werden. Ein kranker Mensch wird durch diejenige Arznei geheilt, die fähig ist, am gesunden Menschen ähnliche Symptome hervorzurufen, wie sie am kranken Menschen zu beobachten sind. Durch ein solches Mittel, in geeigneter Dosis, werden die körpereigenen Kräfte (Selbstheilungskräfte) des kranken Menschen zu ordentlicher Funktion gebracht.
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